Killswitch Engage

und es folgt der nÄchste Streich...
Kill switch re-loaded, ein neues Interview zum neuen Album. Gitarrist Joel Stroetzel steht Rede und Antwort.

Autona: “The end of heartache” markierte Euren internationalen Durchbruch und mittlerweile seid Ihr eine großer Act im Metal-Bereich. Welche Erwartungen sind an das neue Album geknüpft?

Joel Stroetzel: Ich weiß noch nicht, aber wir hoffen natürlich, dass unsere Fans das neue Album mögen wie die anderen. Das neue Material werden wir auch auf den Festivals vorstellen.

Autona: Ihr erscheint auf diversen Soundtracks von Horrorfilmen wie “Resident Evil Apocalypse”, siehst Du privat auch derartige Filme?

Joel: Auf jeden Fall, ich liebe diese Filme. Es besteht einfach eine starke Verbindung zwischen Metal und Filmen mit düsterer Atmosphäre.

Autona: In Münster habt Ihr in einer Location mit dem namen “Skaters Place“ gespielt. Skatest Du ebenfalls oder bist Du da lieber vorsichtig, bevor es zu Verletzungen kommt und diese die musikalische Karriere gefährden könnte?

Joel: (lachend) Gute Frage. Früher war ich ein echhter Skater, aber Du hast Recht: Man muss ein wenig vorsichtiger warden, denn mit einem Arm lässt sich schlecht Gitarre spielen.

Autona: James Hetfield ist doch früher als der schlechteste Skater der Welt bekannt geworden. Hat er sich nicht einen Arm gebrochen und Metallica musste einen Ersatzgitarristen mit auf Tour nehmen?

Joel: Davon hab ich auch mal gehört …

Autona: Wie wichtig ist der deutsche Markt für Euch, insbesondere in Hinblick auf die Festivallandschaft?

Joel: Krass, Mann.  Echt super! Wenn wir hier live spielen, kommen so viele Leute und gehen richtig ab. Die Fans hier rocken. Ich liebe Deutschland.

Autona: Wenn Ihr auf Festivals spielt, seht Ihr euch auch die anderen Shows an oder konzentriert man sich lieber auf sich selbst?

Joel: Es kommt drauf an. Manchmal, aber meistens hängen wir mit anderen Bands ab, trinken ein paar Bierchen …

Autona: Als Gitarrist hat man sicherlich den Vorteil, nicht auf seine Stimme Rücksicht nehmen zu müssen. Da kann man besser feiern?

Joel: (lachend) Na klar!

Autona: Gab es in Deiner Kindheit ein musikalisches Idol, der Dich zur Musik gebracht hat bzw. Der dafür verantwortlich war, dass Du letztlich eine Karriere als Metal-Star gestartet hast?

Joel: Ehrlich gesagt habe ich mit 6 oder 7 angefangen, Klavier zu spielen, doch dann bin ich mit Metallica und Guns’n’Roses aufgewachsen und wollte nur noch Gitarre spielen. Eddie Van Halen ist einer meiner Helden. Und weißt Du was? Ich habe seit 20 Jahren kein Klavier mehr gespielt! (lachend)

 

© 2009 von Dennis Rowehl