
Devious
Vision
(Deity Down Records)
Mit “Visions” hauen einem die Niederländer einen ziemlichen Broken von einem Metal-Album um die Ohren. Trash und Death Metal wechseln sich hier ab, nur hier und da von Blastattacken unterbrochen zu werden. Die Jungs sind nicht schlecht. Das betrifft sowohl das Tempo als auch die Arrangements der Songs. Zahlreiche Shows mit Größen wie Cannibal Corpse, Cryptopsy oder auch Vader sagen viel über die Qualität der Band. Nur leider ist dies dann mal wieder einer der Bands, die ihre Energie, die sie live zweifelsohne an den Tag legen, nicht auf CD bekommen. Hat man gerade die Boxen voll aufgedreht, um die Bude auseinander zu moshen, kommt irgend so ein Quatsch zum Füllen. Hier lieblicher Frauengesang, da eine ach so tolle Melodie. Was soll das? Zumal das Album nur gute 35 Minuten Laufzeit hat – da sollte jede Minute für Musik und nicht für Gejaule genutzt werden. Growling ist klasse, Gitarren drücken, Bass und Drums tragen das Ganze. Schade, denn mit den ganzen Interludes nehmen die fünf Jungs aus Hengelo immer wieder die Fahrt raus. Und das nervt! So erklären sich auch die drei Punkte.
3/5
Redakteur: Thorben Frohne
